„Das bisschen Social Media? Kann auch unser Azubi machen.“
„Das macht der Azubi nebenbei“ ist der teuerste Satz im Social-Media-Marketing. Warum es um Sichtbarkeit, Community und den richtigen Kanal geht, statt um schnelle Posts.
von Vanessa Grubart„Das bisschen Social Media? Das kann auch unser Azubi machen.“ Kennst du diesen Satz? Wenn es nur das „bisschen Social Media“ wäre, könntest du recht behalten. Ist es aber nicht.
Social Media verknüpft Menschen. Der Verkauf kommt danach, nicht andersherum.
Große Marken machen es uns vor und zeigen, wie richtig gutes Social Media Marketing funktioniert. Es geht darum, sichtbar zu sein. Zu zeigen, wofür das Unternehmen steht und wer dahintersteckt. Und, was immer wichtiger wird: eine Gruppe von Menschen zu begeistern, eine sogenannte Community, die sich für dein Thema interessiert, sich austauscht und echte Mehrwerte bekommt.
Der Kern von Social Media: Menschen verknüpfen
Schaut man auf den Kern, ist es eigentlich ganz einfach: Es geht darum, Menschen zu verknüpfen, sie zusammenzubringen und zu vernetzen. In erster Linie geht es nicht darum, direkt ein Produkt zu verkaufen, auch wenn das natürlich das übergeordnete Ziel ist. Es geht darum, Content zu verbreiten, der zum Folgen, zum Interagieren und zum immer wieder Anschauen einlädt.
Genau deshalb ist es kein Nebenjob. Wer nur schnell etwas postet, weil es halt sein muss, redet an den Menschen vorbei. Wer eine Community aufbaut, für den wird aus Reichweite mit der Zeit Vertrauen, und aus Vertrauen Kundschaft.
Kanal-Lotto: Wer nicht zielt, trifft auch nicht
Und genau da geht es los: Nicht jedes Unternehmen braucht jeden Kanal. Es geht darum, den richtigen zu finden, den, in dem sich deine Zielgruppe auch wirklich bewegt. Du kannst auf TikTok Vollgas geben, aber wenn deine B2B-Entscheider auf LinkedIn sitzen, verbrennst du nur Zeit und Budget.
Welcher Kanal, welche Botschaft, welcher Rhythmus, das ergibt sich nicht aus dem Bauch, sondern aus deiner Strategie. Wie so ein Fahrplan aussieht, von Personas bis Themenwochen, liest du im Beitrag zur Marketing-Strategie.
Häufige Fragen
Kann Social Media wirklich der Azubi nebenbei machen?
Posten kann jeder. Aber Strategie, Community-Aufbau und die richtige Kanalwahl entscheiden über Reichweite und Return. Das ist eine eigene Disziplin, kein Nebenjob zwischen Tür und Angel.
Welcher Social-Media-Kanal ist der richtige für mein Unternehmen?
Der, auf dem sich deine Zielgruppe wirklich bewegt. B2B-Entscheider erreichst du eher auf LinkedIn, jüngere Zielgruppen auf TikTok oder Instagram. Erst die Zielgruppe klären, dann den Kanal wählen, nicht umgekehrt.
Geht es bei Social Media nicht ums Verkaufen?
Am Ende schon, aber nicht im einzelnen Post. Zuerst kommen Sichtbarkeit, Vertrauen und Community. Der Verkauf folgt aus der Beziehung. Wer sofort nur verkaufen will, verliert genau die Menschen, die er halten möchte.
Fazit
Social Media ist kein „bisschen“ und kein Nebenjob. Es ist die Kunst, die richtigen Menschen auf dem richtigen Kanal zu verknüpfen und aus Reichweite eine Community zu machen. Wer das ernst nimmt, gewinnt Sichtbarkeit mit Tiefe. Wer es nebenbei laufen lässt, postet ins Leere.
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